Qualitative Ergebnisse – Vergleich Ultraschall und Röntgen-CT

Für die Ultraschallmessungen wurde das mobile Ultraschall Phased Array Prüfgerät OmniScan MX 2 der Firma Olympus eingesetzt. Der verwendete Phased-Array-Prüfkopf 5L64 weist eine Frequenz von 5 MHz auf und besteht aus 64 Schwingelementen mit einer Rasterbreite von 0,3 mm (gemittelt), wodurch die Auflösung in Richtung des Lineararrays bestimmt wird. Das Schallbündel wurde innerhalb der Proben elektronisch auf die Rückwand fokussiert, die Länge des Fokusschlauchs betrug 3mm. Dafür wurden je 16 Elemente gruppenweise mit geeigneter Phasenverschiebung angesteuert. Zum Abscannen der Proben wurde der Prüfkopf mittels Gel angekoppelt und von Hand über die Probe geführt. Die Auflösung in Richtung des mechanischen Scans beträgt 0.1 mm. Um die Delaminationsschädigung am Bohrungsaustritt zu untersuchen, wurde der Ultraschall im Impuls-Echo-Verfahren von der gegenüberliegenden Laminatseite (Bohrungseintritt) eingeleitet. In den Ultraschall C-Scans wurde die Intensität des Rückwandechos im abgescannten Bereich ausgewertet (Abb 1a). Beim Ultraschall-B-Bild werden die US-Signale in einer Schnittebene der Probe sichtbar gemacht (Abb 1 b)

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